Modularer Assault-Pack "Raidpack"


Der Raidpack ist reinrassig auf die Erfüllung eines Auftrags ausgelegt, und deshalb explizit nicht als Daypack konzipiert.


Wie der Name schon sagt war die Forderung dahinter der Handstreich, weiterführend also eine zeitlich und räumlich begrenzte, offensive Operation.


Das Hauptaugenmerk richtet sich daher auf die Verfügbarkeit von Reservekampfmitteln und Munition. In der Planung sollte der Rucksack "mehrrollenfähig" sein, also auch andere notwendige Ausrüstung wie Sprengmittel, Sanitätsausstattung, FM-Mittel etc beherbergen können ohne explizit auf eins festgelegt zu sein. Daher sind viele Komponenten optional.

Er gliedert sich in verschiedene Segmente, deshalb gehe ich mal rundrum. Alle Komponenten bestehen aus 1000DEN Cordura, G&W Gurtband, Plastikteile von ITW Nexus.


Der Pack an sich ist ein Frontloader der sich komplett öffnen lässt. Der Reissverschluss ist vollflächig innen und aussen verlippt um ihn vor Schmutz und dem Eindringen von Wasser zu schützen. Er hat etwa 30 Liter Volumen, ein Netzfach mit Aufhängung für eine Trinkblase, Halterungen für eventuelles Funkgerät.


Auf der Deckelseite finden sich ein großes RV-Einschubfach sowie eine druckknopfbasierte Panelaufnahme. Hier können verschiedene Panels eingeklickt werden, z.B. wie auf dem Bild ein Molle-Panel. In meiner Konfiguration habe ich hier einen speziellen Rucksackpouch eingebaut der sowohl nur oben als auch komplett geöffnet werden kann.


Der Rücken ist stark gepolstert und mit 3D-Mesh versehen um eine gewisse Atmungsaktivität zu erhalten. Der Pack kann einen Hüftgurt aufnehmen der doppelseitig eingeklettet wird. Ich habe mich für einen Blastbuckle entschieden. Die Bebänderung kann aber an den Triglides ausgetauscht werden. Die Träger sind ebenfalls abnehmbar - so kann der Pack auch als Gerätetasche im Fahrzeug installiert werden. Steckverschlüsse gewährleisten ein schnelles Abwerfen.


Der Rücken ist stark gepolstert und mit 3D-Mesh versehen um eine gewisse Atmungsaktivität zu erhalten. Der Pack kann einen Hüftgurt aufnehmen der doppelseitig eingeklettet wird. Ich habe mich für einen Blastbuckle entschieden.


Die Bebänderung kann aber an den Triglides ausgetauscht werden. Die Träger sind ebenfalls abnehmbar - so kann der Pack auch als Gerätetasche im Fahrzeug installiert werden. Steckverschlüsse gewährleisten ein schnelles Abwerfen.


Der Tragegriff des Rucksacks ist als "Hardpoint" ausgearbeitet. Bedeutet er ist integraler Bestandteil des ganzen Rucksacks und kann im Prinzip nicht ausgerissen werden. Daher ist es möglich den Rucksack auch an diesem Punkt aufzuhängen etc.


Zwo Auslassöffnungen für Trinkschlauch / Antenne sowie ein Dreisteg für eine Helmhalterung (noch in der Entwicklung) machen die Oberseite komplett. Die Seitenflächen bieten Molle für zusätzliche Taschen, unten sind zwo flache Einschubtaschen. Sie nehmen von der Größe her ein G36 Magazin auf (sind aber originär für Markierungsrauch gedacht). Der Deckel ist eingeklettet und entfernbar, die Tasche an sich kann platt gedrückt werden und ist damit dann selbst per Klett an den Körper geklettet.

Die Front des Raidpacks ist etwas umfangreicher. Auf der Oberseite sitzt der "Large Taco Pouch". Er geht über die gesamte Breite des Packs und ist per Shockcord komprimierbar. Auch hier ist der Deckel eingeklettet und kann daher in Höhe und Weite verändert werden, bzw. entfernt werden. Ohne Deckel kann der Pouch als Open-Top Lösung verwendet werden, dazu die Ösen. Der Taco-Pouch kann also Magazine aufnehmen genau wie MG3 und MG4 Gurtkästen etc. Denkbar ist hier auch der Einsatz von einzelnen, schmaleren Deckeln.


Auf dem Taco-Pouch aufgesetzt ist hier (per Annex-Clips abnehmbar) eine 2-fach Nebeltopftasche. Sie nimmt zwo Standard BW Nebeltöpfe auf die Boden an Boden zu einander liegen. Die Deckel sind ausklettbar, theoretisch können hier also auch etwas längere Gegenstände aufgenommen werden. Zwei Gummibänder komprimieren die Tasche wenn sie nicht in Gebrauch ist bzw. pressen die Nebeltöpfe an den Rücken um schlackern zu verhindern.


Darunter findet sich der Task-Bag. Das ist eins der zentralen Features des Raidpacks, der Taskbag kann relativ zügig vom Raidpack getrennt werden. Er hält seitlich mittels vier Steckverschlüssen. Das Gewicht jedoch wird von oben mittels zwo G-Hooks gehalten. Dadurch ist es nahezu unmöglich das der Task-Bag - auch bei starker Beladung - anfängt zu wackeln und zu schwingen. Er ist fest mit dem Raidpack verbunden bis man ihn trennt.


Der Vorteil des Task-Bags ist das man missionskritische Ausrüstung in der Hand haben kann während der Rucksack nach wie vor bequem auf dem Rücken ist. Oder man kann diese Ausrüstung weitergeben etc. Der Task-Bag (ca. 15 Liter) setzt das Design des Raid-Packs fort, auch hier ist der Griff wieder ein Hardpoint. Auf der Front ist genug Platz für zusätzliche Taschen, auf der Rückseite ist ein Einschubfach welches einen rudimenären Tragegurt beherbergt. Der Reissverschluss ist auch hier verlippt. Innen bietet der Bag wieder eine modulare Ausstattung - nur hier nicht auf Druckknopf sondern auf Klettbasis.


Die Panels können entfernt werden. Die gezeigte Variante ist für eine kleine Medic-Ausstattung gedacht. Dazu ist Klettband auf Gurtband aufgenäht. Mit individuellen, einklettbaren Schlaufen (hier nur eine als Beispiel) kann die Ausstattung fixiert werden.
Kleinkram kann direkt in den Gummiloops eingesteckt werden.




© Alle Rechte vorbehalten